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The Flying Fisherman

180 Grad Prinzip des Fliegenwurfs

180 Grad Prinzip des Fliegenwurfs

Darstellung des 180 Grad Prinzip über Chat GPT

Das 180 Grad Prinzip ist das wichtigste Element im Fliegenwurf. Ohne eine saubere Leinenführung erreicht man keine enge Schlaufenbildung im Vor- und Rückwurf. Wenn man dies nicht erreicht folgt die Schnur der Bewegung der Rutenspitze. Dies führt zu einem konvexen oder konkaven Schaubild. Konvex (nach oben gewölbt) zeigt sich in einer großen Schlaufe. Dies führt zu einer deutlichen Einbuße bei Weite und Schnurkontrolle. Oft ist der Wurf ineffizient da Pausen durch Slack Line zusätzlich schlecht abgepasst werden. Konkave Schnurbildung (nach innen gewölbt) führt zu Tailing Loops. Diese sollten absolut vermieden werden.

In dem unteren Schaubild ist ein Vor- und Rückwurf dargestellt vorne Tief und hinten hoch. Dies ist zum Beispiel der Fall wenn die Schnur vom Wasser aufgenommen wird und dann nach oben geführt wird um das 180 Grad Prinzip zu erfüllen. In einem Normalwurf verlagert sich das ganze mehr zum horizontalen Wurf (vorne und hinten gleich hoch). Ebenso ist das 180 Grad Prinzip umzusetzen wenn vorne hoch geworfen wird und hinten tief. Dies ist zum Beispiel beim Pilecast der Fall. In der zweiten Darstellung ist der Wurf in die 5 Elemente unterteilt.

 

In der folgenden Darstellung ist der Wurf „Pick up and Lay Down) schematisch und nummeriert dargestellt. Im einzelnen ist der Aufbau folgender Maßen.

  • In der ersten Position ist die Schnur ausgefischt und liegt ohne Slack auf dem Wasser. Dies ist wichtig um von Anfang an eine gute lineare Beschleunigung zu erreichen. Ohne dies verliert die Wurfbewegung an Zug.
  • In der zweiten Position wird die Schnur noch ohne Beschleunigung angeliftet. Ab dieser Position beginnt der Rückwurf. Hier entscheidet sich auch die Zielposition des Rückwurfs durch das 180 Grad Prinzip. In der Darstellung geht der Rückwurf nach hinten oben.
  • Ab der zweiten Position bis zur vierten Position wird die Schnur linear bis zum Stop im Rückwurf beschleunigt. Dies ist wichtig für eine enge Schlaufe. Der Stopp erfolgt hoch und stark. Dies bildet die enge Schlaufe aus. Nun setzt eine Pause ein um die Schnurausbildung komplett zu haben. Dadurch hat man keine Slack Line im System und im Vorwurf baut man direkt linearen Zug auf. Zudem fällt die Schnur etwas und dadurch erfolgt der Vorwurf horizontal. Wenn auch hier der Stop hoch angesetzt wird bildet sich auch im Vorwurf eine enges Schlaufenbild aus. Dies ist effizient und vor allem bei Wind unabdingbar.

 

 

 

 

 

Darstellung des 180 Grad Prinzip über Chat GPT

Demo Video folgt

 

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