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The Flying Fisherman

Argentinien Jurassic Lake und Rio Barrancoso

Argentinien Jurassic Lake und Rio Barrancoso

 

Diese Reiseinformation soll allen die eine solche Reise in Erwägung ziehen helfen sich alles vorstellen. Es sind Informationen zur Anreise, dem Aufenthalt, der Unterkunft und allen weiteren notwendigen Themen enthalten. Es geht weniger um die Darstellung aller Bilder mit großen Fischen. Mehr um Informationen die man sonst weniger findet. Ihr solltet immer ca. 10 Tage einplanen. Eine Woche zum Fischen und 2-3 Tage in Buenos Aires. Eine traumhafte Stadt mit unendlich vielen Seiten die es lohnen Sie zu erleben! Los geht es…

 

Der Flug mit LH geht von Frankfurt täglich. Vorteil ist das er gegen 22.00 Uhr abgeht also ein Nachtflug. Schlafen ist angesagt. In Buenos Aires kommt man dann einen Tag weiter um 8 Uhr Ortszeit an. Genug Zeit den Flughafen zu wechseln (Von Int. zu Domestic ca. 1,5 Std. mit dem Taxi) und weiter zu fliegen nach El Calafete oder Commodore Rivadavia.

Nach der Ankunft und Abholung erreicht man den „Lago Strobel“. In der Drohnenaufnahme seht Ihr die Lage der Lodge am See. Links ist die Einmündung des Rio Barrancoso mit der Mouth Bay und rechts seht Ihr die Bay of Pigs. Der Fluss ist die einzige Zulaufquelle des Sees. Direkt vor der Einmündung stehen viele Fische die in den Fluss raufziehen wollen. An ruhigeren Tagen ist das Wasser ein Traum und man sieht alle Fische!!

 

Die Lodge ist im U gebaut. An der einen Seite ist der Aufenthaltsraum (im Bild) und Essbereich mit Küche. Im Übergang sind die Zimmer der Guides und des Personals. Diese arbeiten durchgängig während der Saison. Auf der anderen Seite befinden sich die Gästezimmer und der Trockenraum
Vor dem Aufenthaltsbereich steht der Rutenständer. Als besonderes Mimik liegt oben auf der Kopf eines Pumas der vor längerer Zeit um die Lodge umhergestreift ist.
Hier sieht man den Aufenthaltsbereich und im Hintergrund die Küche. Zusätzlich steht ein Bindetisch zur Verfügung. Im hohen Schrank stehen die Spirituosen die zum Teil nicht im Preis inkludiert sind. Ansonsten ist alles im Preis abgedeckt.
 Kleiner Scherz am Abend zum Essen. Ein Teller mit gebundenen Terrestrials die je nach Wetterlage nicht schmecken aber gut Fängig sind.
Ein Bild aus den Zimmern. Für eine so einsame Lage (der nächste Ort ist hunderte Kilometer entfernt) ein sehr guter Komfort. Es herrscht viel Platz in den DZ (auch als EZ nutzbar). Geheizt wird mit einem Gas Außenwandgerät denn die Nächte können kalt werden.
Für Gepäck und Kleidung gibt es genug Platz. Zusätzlich ist ein Schreibtisch vorhanden.
Das Badezimmer bietet viel Komfort. Waschtisch, Dusche, Bidet und WC. Alles vorhanden. Allerdings gibt es eine Besonderheit. Die Lodge hat eine eigene Kläranlage. Das einzige was diese nicht verarbeitet ist das WC Papier. Dieses wird in einem Restbehälter gesammelt, täglich geleert und sep. entsorgt.
Der Trockenraum bietet viel Platz und ist gut durchlüftet. Die Schuhe können außen getrocknet werden. Hier gilt das Schuhe mit Filzsohle nicht genutzt werden sollte. Die Dydimo Alge ist auch in Argentinien ein großes Thema.

 

Hier seht Ihr ein Bild an einem kabbeligen Tag. Der See sieht eher aus wie ein Meer. Wind ca. 60 km/h. Der Rio Barrancoso fließt an dieser Stelle in den See. Wenn man an dieser Stelle am Ufer des Flusses vorbeigeht sieht man oft hunderte Fische in oft nur 70 cm Wassertiefe.
Der Rio Barrancoso ca. 800m oberhalb vom Einlauf. Pockets mit großen Steinen und glasklar. Man kann dort auf kurze Entfernung und mit guter Drift Trocken Fische mit einem mittleren Gewicht von 6-8 Pfund fangen. Und nicht nur einen…

 

Beispiel einer mittleren Rainbow aus dem Rio Barrancoso mit einer großen Trockenfliege an einer 5er Rute gefangen.
Ein Traumplatz ca. 500m vor dem Einlauf in den See. Diese Stelle wird auch als „Aquarium“ bezeichnet. Der Fluss macht hier eine 180 Grad Kehre und hat sich tief in ein Praller gegraben. Waten ist gut möglich. Die Fischereimethoden sind sehr vielfältig. Mit dem Strammer an der 6er Rute hat man in den dunklen tieferen Bereichen oft Erfolg. Ich persönlich fische am liebsten mit der Hopper/Dropper Methode. Im nächsten Bild zeige ich meine Favoriten.
Beim Hopper/Dropper fischen am Fluss und auch im See binde ich eine Trockenfliege der Größe 10 bis 12 an. Vorfach 0,18 bis 0,20. Den Widerhaken drücke ich natürlich an. In den Hakenschenkel binde ich Fluorcarbon 0,16 bis 0,18 und die Nymphe. Die Länge variiert nach Tiefe. Bei stärkerem Wind wird die Kombination etwas „runder“ geworfen damit sich nichts verfängt. Das Fischen erfolgt aktiv also mit etwas Bewegung. Bisse kommen zu 60% auf die Nymphe. Das Nymphenmuster kann ganz einfach sein. See und Fluss sind voll mit Scuds.
Eine 8 pfundige Rainbow aus dem Fluss mit Hopper/Dropper gefangen unterhalb des Aquariums
Meine schönste männliche Rainbow aus dem Fluss. Ca. 12 Pfund. Typisch für den Unterschied ist der Körper. Males sind Stromlinien förmig mit größerem Kopf. Females sind mit hohem Rücken und kleinem Kopf.
Jurassic Lake oder Nordsee?? Wind über 80 km/h. Regenjacke und dicke Wäsche sind auch im „Sommer“ immer erforderlich da das Wetter schnell wechselt.
Ein Photo aus der „Mouth Bay“ direkt vor dem Einlauf des Rio Barrancoso. Man sieht im Wellenkamm Rainbows tanzen von deutlich über 8 Pfund. Auch hier ist der Hopper/Dropper ein guter Tip.
Eine Female Rainbow von 14 Pfund aus dem Wellenkamm…
Auch diese 12 pfundige biss an dieser guten Stelle
Aus der Bay of Pigs. Eine Female von 19 Pfund. Dieser massive Fisch biss auf einen langsam geführten Streamer und nahm in der ersten Flucht 70m Backing. Also Rollen immer gut bestücken, gute Bremsen und gute Knoten… Wenn man so einen Fisch verliert ist der Tag gelaufen…
Zum Beispiel ein Bild meiner Lago Strobel Box. Streamer, Mäuse, Terrestrials und große Trockenfliegen. Die Nymphen habe ich in kleinen Boxen.

 

Nun noch ein Hinweis für die Tage nach dem Fischen. Hängt unbedingt noch 2-3 Tage in Buenos Aires dran. Der Stadtteil Palermo Soho liegt nahe dem Domestic Airport und ist der quirligste in der Stadt. Hotels mit gutem Standard bekommt man um die 100€. Eines der besten Steinhäuser der Welt ist „Don Julio“ und ein Traum zu guten Preisen. Die Cevice ist in vielen Restaurants sehr gut und es gibt hunderte von kleinen lokalen Geschäften und Cafés.

 

 

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